Anturus archeri (Clathrus archeri) Foto und Beschreibung

Anturus archeri (Clathrus archeri)

Systematik:
  • Abteilung: Basidiomycota (Basidiomyceten)
  • Unterteilung: Agaricomycotina (Agaricomyceten)
  • Klasse: Agaricomyceten (Agaricomyceten)
  • Unterklasse: Phallomycetidae (Veselkovye)
  • Bestellung: Phallales (Frohe)
  • Familie: Phallaceae (Veyolkovye)
  • Gattung: Clathrus (Clathrus)
  • Art: Clathrus archeri (Anturus archeri)
    Andere Namen f√ľr den Pilz:

  • Bogensch√ľtzen Clathrus
  • Bogensch√ľtzenblumenz√ľchter
  • Bogensch√ľtzenrost

Andere Namen:

  • Bogensch√ľtzenblumenz√ľchter

  • Anturus Bogensch√ľtze

  • Bogensch√ľtzenrost

  • Pilz Tintenfisch

Anturus archeri (Clathrus archeri)

Beschreibung:

Junger Fruchtk√∂rper bis 4 - 6 cm Durchmesser, birnenf√∂rmig oder eif√∂rmig, mit langen Myzelstr√§ngen an der Basis. Das Peridium ist wei√ülich oder grau mit einer rosa und braunen T√∂nung. Nach dem Bruch verbleibt es an der Basis des Fruchtk√∂rpers. Aus der platzenden eif√∂rmigen H√ľlle entwickelt sich das Rezept schnell in Form von 3-8 Rot, das sich zuerst an der Spitze ansammelt und sich dann wie Tentakeln und Lappen schnell teilt und ausbreitet. Anschlie√üend nimmt der Pilz eine charakteristische sternf√∂rmige Form an, die einer Blume mit einem Durchmesser von etwa 10 - 15 cm √§hnelt. Dieser Pilz hat kein offensichtliches Bein. Die Struktur der Innenfl√§che der Klingen √§hnelt einer por√∂sen, faltigen Lippe, die mit dunklen, unregelm√§√üigen Flecken von olivgr√ľnem, schleimigem, sporentragendem Gleb bedeckt ist und einen starken unangenehmen Geruch abgibt, der Insekten anzieht.

Auf dem Schnitt des Pilzes im eif√∂rmigen Stadium ist seine mehrschichtige Struktur deutlich sichtbar: oben auf dem Peridium, unter dem sich eine Gelee-√§hnliche Schleimhaut befindet. Zusammen sch√ľtzen sie den Fruchtk√∂rper vor √§u√üeren Einfl√ľssen. Unter ihnen befindet sich ein Kern, der aus einem roten Gef√§√ü besteht, d.h. zuk√ľnftige Klingen der "Blume" und in der Mitte ist eine Gleb sichtbar, d.h. sporentragende olivfarbene Schicht. Das Fleisch der bereits ge√∂ffneten Klingen ist sehr spr√∂de.

Sporen 6,5 x 3 őľm, schmal zylindrisch. Sporenolivenpulver.

Ausbreitung:

Anthurus Bogensch√ľtze w√§chst von Juli bis Oktober auf dem Boden von Laub- und Mischw√§ldern, kommt in Wiesen und Parks vor und ist auch auf Sandd√ľnen bekannt. Saprophyte. Es ist selten, w√§chst aber unter guten Bedingungen in gro√üen Mengen.

Anturus archeri (Clathrus archeri)

√Ąhnlichkeit:

Anturus-Bogensch√ľtze - Ein eigenartiger Pilz, der anderen nicht √§hnlich ist, aber es gibt eng verwandte Arten:

Der javanische Blumenbarker (Pseudocolus fusiformis syn. Anthurus javanicus), der durch zur Spitze konvergierende Klingen gekennzeichnet ist, ist in der Region Primorsky sowie in Wannen mit tropischen Pflanzen, insbesondere im Botanischen Garten Nikitsky, zu finden. Und ganz selten das Rote Gitter (Clathrus ruber).

In jungen Jahren, im eif√∂rmigen Stadium, kann es mit der gemeinen Veselka (Phallus impudicus) verwechselt werden, die sich durch die gr√ľne Farbe des Fleisches auf dem Schnitt auszeichnet.

Bewertung:

Anturus-Bogensch√ľtze - Hat keinen N√§hrwert.

Der stechende, absto√üende Geruch des Fruchtk√∂rpers des Archer-Bl√ľtenstiels sowie der schlechte Geschmack des Fruchtfleisches bestimmen die Tatsache, dass die Fruchtk√∂rper dieser Art mit ungenie√übaren Pilzen korrelieren. Der beschriebene Pilz wird nicht gegessen.

Hinweis:

Geschichte der Durchdringung: Australien gilt als Vorfahr des Pilzes, aber f√ľr Europa ist es ein Au√üerirdischer. Es wurde erstmals 1914 in Frankreich entdeckt, m√∂glicherweise wurden seine Sporen mit Wolle zusammengebracht, die zu dieser Zeit aus Australien importiert wurde. In der Folge wurde der Pilz in S√ľddeutschland (1937), in der Schweiz (1942), in England (1945), in √Ėsterreich (1948), in der Tschechischen Republik (1963), in Spanien (1973) gefunden. Es reiste √ľber 60 Jahre an die Ostseek√ľste und wird heute auf dem osteurop√§ischen Kontinent zunehmend gefeiert.

Etymologie: Clathrus (m) aus dem griechischen Kleithron. [Saccardo, PA Sylloge Fungorum VII: 18 (1888)] mit einem √§hnlichen Klaustrum lat. 1) Riegel, Schloss; 2) Lagerung, K√§fig. Auch kleis Griechisch. Bolzen, Verstopfung. Pinea claustra - Kiefernkerker - so schrieb Virgil √ľber das Trojanische Pferd. Der Beiname Archeri wird zu Ehren des irischen Mykologen W. Archer gegeben.

Fr√ľher wurde die beschriebene Pilzart seltenen Exemplaren zugeschrieben, heute finden Fans der stillen Jagd immer mehr Fruchtk√∂rper dieser Art.

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